Gastbeitäge

Kopfkino von @his_kittygirl (Twitter)

Kopfkino von @his_kittygirl (Twitter)

Nachfolgender Text ist nicht von mir, sondern wurde dankenswerter Weise zur Verfügung gestellt um ihn hier zu veröffentlichen. Copyright liegt bei der Autorin @his_kittygirl (Twitter).

 

 

 

Kopfkino zu realem Treffen

Ich sitze im Zug zur nächsten grösseren Stadt, in der wir uns zum ersten Mal real sehen werden. Du bist mein Online Dom mit kreativen Ideen und kennst mich schon sehr gut. Wir haben viele gemeinsame Kinks und Bedürfnisse und ich bin nervös und gespannt.
Du holst mich am Bahnhof wie versprochen ab. Der Umgang ist direkt ungezwungen, weil wir auch sonst viel schreiben und telefonieren.
Wir gehen erst wie verabredet in ein Café, um uns dort in der Öffentlichkeit weiter auszutauschen und zu beschnuppern.
Wir beschließen dort nach einiger Zeit, dass die Chemie stimmt und wir zusammen zu deinem Hotelzimmer gehen. Vorher muss ich aber doch nochmal aufs Klo.
Bevor ich aufstehen kann sagst du leise und bestimmt “Frag mich um Erlaubnis!” Kurz starre ich dich an, dann macht es klick. Es beginnt in diesem Moment. Ich verdrehe kurz die Augen ungewollt und seufze. Meine Brat meldet sich und deine Augen werden schmaler und dunkel. Ich atme kurz ein, spüre ein Prickeln in der Bauchgegend und frage etwas unbeholfen “Darf ich bitte zur Toilette gehen, Herr?”
“Darfst du. Und dein Augenrollen wird nachher für meinen Spass sorgen.” Dabei betonst du das Wort ‘mein’ sehr deutlich. Ich murmel ein ‘Danke Herr’ und flitze los.
Kaum bin ich in der Kabine klingelt mein Handy. Du bist dran. “Bring deinen Slip mit!” “Ähm… natürlich Herr.”, stottere ich und ziehe meinen Slip aus, bevor ich mich zum Pinkeln aufs Klo setze.
Als ich wieder komme drücke ich dir den Slip kommentarlos in die Hand und schaue mich unruhig um. Du lachst nur kehlig.

Dann machen wir uns auf den Weg zum Hotel, denn in der Zwischenzeit hast du bezahlt.

Im Hotel fahren wir mit dem Aufzug nach oben in den zweiten Stock und laufen den Flur entlang zu deinem Zimmer. Bevor du aufschließt gibst du mir einen kurzen Befehl “Hinknien!” “Hier Herr?” Ich schaue dich erschrocken an und du nickst. Es ist keine Menschenseele im Flur, aber es könnte doch jederzeit jemand kommen?
Nervös knie ich mich so vor die Tür, dass du dennoch aufschließen und die Tür öffnen kannst.
“Grossartig.” Du betrachtest mich mit einem Lächeln, dann “Komm… aber bleib unten.” Und so krabbel ich auf allen Vieren ins Hotelzimmer.
Es ist ein schöner Raum mit einem Tisch und Stuhl an der einen Wand und gegenüber ein grosses Bett. An der rechten Seite steht ein Kleiderschrank.
“Steh auf” sagst du und ziehst mich an meinen langen Haaren grob nach oben. Kaum stehe ich gibt es eine Ohrfeige. Nicht fest, aber dennoch brennt meine Wange leicht. “Was hab ich falsch gemacht Herr?”
“Du warst zu langsam. Nächstes Mal lässt du mich nicht so lange warten. Verstanden?”
“Ja Herr.”
“Sehr gut. Und jetzt ab in die Zimmerecke dort. Hände hinter dem Kopf verschränken, Nasenspitze in die Ecke. Und nicht umdrehen!”
“Ja Herr.”
Mit wackeligen Beinen gehe ich in die Ecke und stelle mich wie angewiesen hin.
Jetzt müsste ich eigentlich wieder aufs Klo vor Nervosität und wippe etwas herum. Ich höre ein scharfes “Stillstehen” und darauf folgt ein fester Klatscher mit deiner Hand auf meinen Hintern, der ja nun nur noch durch die Hose bedeckt ist. Meinen Slip hast du in deine Tasche gesteckt.
Ich stehe wieder still und lausche. Versuche die Geräusche einzuordnen. Überlege, wie es weitergehen wird.

“Umdrehen. Bitte.” Du klingst freundlich und doch etwas aufgeregt. Vor mir auf dem Bett sehe ich viele verschiedene Dinge von Seilen über Manschetten bis hin zu Rohrstock und Paddel. Ich werde nervös.
“Ich denke, wir fangen mit dem hier an” und du ziehst ein schmales Halsband aus Leder aus deiner Hosentasche. “Knie dich vor mich, die Hände hinter den Rücken.” “Ja Herr.” Sofort knie ich mich vor deinen Füssen auf den Boden und du gehst vor mir in die Hocke. Ich senke den Kopf und du nimmst meinen Zopf zur Seite. Du legst mir das Halsband vorsichtig um und schliesst die Schnalle in meinem Nacken. Du prüfst den Sitz am Hals und lächelst zufrieden. Ich fühle mich direkt angekommen in meiner Position. Ich bin jetzt seins und er wird mit mir machen, wozu er Lust hat. Ein Kribbeln geht durch meinen Körper und ich seufze. Du streichst mir liebevoll über meinen Kopf, packst dann unerwartet fest in meine Haare und ziehst mich wortlos auf die Beine. Ich taumel etwas und keuche auf. “Beug dich übers Bett.” Du nimmst das Paddel zu Hand. “Erstmal treiben wir dir dein trotziges Verhalten von eben aus.” Du hälst das Paddel kurz an meinen Po und schlägst zu. Noch ist es gut auszuhalten. Ich spüre ein Kribbeln. Du schlägst noch ein paar Mal auf meine Pobacken, bevor du mir die Hose öffnest und sie mir bis an die Knöchel herunter ziehst. Mein Hintern leuchtet leicht rosa und ist noch nicht sehr warm. Das ändert sich, sobald du meinen Po weiter mit dem Paddel bearbeitest. Immer fester werden die Hiebe und ich jammer und zappel vor dir herum.
“Sehr schön. Schöne Farbe.” Begeistert fühlst du meine Kehrseite und nickst zufrieden. “Ordentlich aufgewärmt. Sehr gut.” Dann nimmst du den Rohrstock und lässt ihn durch die Luft sirren. Ich zucke zusammen.
“Ich denke, ein Dutzend auf deinen Hintern und eins auf deine Fußsohlen werden wir schaffen. Oder?”
“Ja Herr.” Du kannst an meiner Stimme erkennen, dass ich etwas ängstlich bin und das macht dich an. Du setzt den Rohrstock an, zielst und der erste Hieb landet auf meinem Po quer über beide Backen. Ich schreie kurz auf. “Leise!”
“Ja Herr. Aber das tut weeeeh.” Ich will meinen Hintern reiben, aber du hälst meine Hand fest. “Finger weg!”
Sofort zucke ich zusammen, ein verräterisches Kribbeln zwischen den Beinen macht sich breit und ich überstehe nun tapfer mit leisem Jammern die nächsten elf Hiebe.

“Fertig. Vorerst. Das hast du gut gemacht. Braves Mädchen!” Du lobst mich und sofort werde ich rot und halte meinen Blick gesenkt. Meine Augen fixieren das Bett vor mir.
“Richte dich auf.” Und bevor ich deinem Befehl folgen kann ziehst du an meinen Haaren. Ich komme taumelnd nach oben und falle fast hin, weil meine Knöchel noch in der Jeans stecken.
“Zieh dich aus. Du hast drei Sekunden. Eins…” Hastig fange ich an, aus Hose, Pulli und Bustier zu schlüpfen. Noch während ich das Bustier über den Kopf ziehe höre ich dich schadenfroh “Drei” rufen gefolgt von einem lauten Klatscher auf meinen nackten Hintern. “Sch…”, zische ich leise. “Wie war das?” Du packst mich grob an den Haaren so, dass ich dir in die Augen schauen muss. Ich möchte wegschauen, doch du fixierst meinen Blick mit deinen Augen. “Ähm…”, stammel ich.
“Ja?? Was ist? Traust du dich nicht?” Herausfordernd schaust du mich an und es überkommt mich. Ein grosser Fehler, wie ich dann merke. Ich zische dich an “Natürlich traue ich mich.” Ich blitze dich nun wütend an. Du hast den Trotz meiner Brat geweckt.
Du kicherst nur und siehst amüsiert, wie ich noch bockiger werde. Und schon kommt die Ohrfeige unerwartet. Ich ziehe scharf die Luft ein. Die Wange brennt, aber mein Trotz ist ungebrochen. Die nächste Ohrfeige kommt. Und noch eine. Während der Schläge hälst du meinen Kopf fest, so dass du mit Sicherheit den richtigen Bereich triffst und nicht mein Ohr.
Ich merke, wie mein Trotz verraucht. Du auch.
Du fragst sanft “Und? Wirst du jetzt ein braves Mädchen sein?”
Ich nicke. Du packst mich wieder fester und eine Ohrfeige auf die andere Wange folgt.
“Schaffst du es nicht, mir eine einfache Frage zu beantworten?”
“Doch… Herr. Ähm… was… wolltet Ihr wissen, Herr?”
Wieder lachst du.
“Na, ich wollte wissen, was du eben sagen wolltest. Aber ich hab es mir anders überlegt.”
Mit grossen Augen schaue ich dich an. Kann nicht erkennen, woher der Sinneswandel kommt. Du schiebst mich nackt wieder in die Zimmerecke. “Schimpfwörter benutzen wir nicht! Verstanden?”
“Ja Herr.”, antworte ich in die Zimmerecke und nicke, soweit es mir deine Hand im Haar erlaubt.
“Stehen bleiben.” Du gehst und kommst kurze Zeit später mit einer Packung trockener Reiskörner wieder. “Tritt einen Schritt zurück.” Ich folge brav und sehe mit Entsetzen, wie du die Reiskörner auf dem Holzboden verteilst.
“Draufknien! Und denkst du nach, was du falsch gemacht hast. Kein Wort, bevor ich dich nicht frage.”
Ich nicke und knie kurze Zeit später auf den Reiskörnern. Erst geht es noch, aber es wird immer schmerzhafter. Nach gefühlt einer Stunde darf ich wieder aufstehen. “Wenn du errätst, wie lange du gekniet hast, brauchst du die Sauerei nicht wegmachen. Anonsten… also, rate!”
“Ja Herr. 10 Minuten?” Ich rate ins Blaue hinein, es fühlte sich so viel länger an. Meine Füsse wurden langsam taub und kribbelten jetzt vorwurfsvoll.
“Leider leider falsch. Tja, Pech gehabt. Es waren nur drei Minuten. Und jetzt wirst du dich wieder VOR die Körner knien und sie sortieren. Immer fünf Körner zusammen. Vier nebeneinander und das fünfte quer drüber. Wenn du fertig bist, will ich wissen, wieviele Körner es sind. Du hast 10 Minuten Zeit. Und los!”
Sofort lasse ich mich etwas verzweifelt auf dem Boden nieder und fange an, wie von dir beschrieben die Körner zu sortieren.
Natürlich schaffe ich es nicht. Es sind zu viele, sie fallen runter und ich werde fahrig.
“Ach herrje, nicht mal das schaffst du. Komm her!” Du lachst mich hönisch aus. Ich fühle mich gedemütigt, doch mein verräterischer Körper kribbelt in der Mitte und ich spüre, wie ich feucht werde.
“Krabbel zu mir. Hände vor.” Ich mache, was du verlangst und habe kurze Zeit später die Manschetten vom Bett an den Handgelenken. Du nimmst ein Seil, während ich weiter nackt auf dem Boden hocke und verbindest die Manschetten hinter meinem Rücken damit. Dann führst du das Seil über meinen Körper, an meinen Brüsten vorbei, über und unter meinen Armen durch. Bis ich fest verschnürt bin. Zufrieden betrachtest du dein Werk. Ich fühle mich gehalten durch das Seil, ich lasse mich komplett innerlich fallen und höre deine Stimme leise neben meinem Ohr. “Jetzt steh auf. Und beug dich übers Bett. Dann heb den rechten Fuss.”
Ohne nachzudenken quäle ich mich nach oben, ohne mich mit den Armen abfangen zu können und lege meinen Oberkörper aufs Bett. Fuss nach oben.
Du nimmst den Rohrstock und er trifft meine zarte Fußsohle. Ich wimmer ins Bettzeug, in das sich mein Gesicht vergräbt. Ich muss es leicht drehen, um genug Luft zu bekommen. Der nächste Schlag kommt. Meine Fußsohle brennt leicht. Ich möchte meinen Fuss wegziehen, aber ich lasse es lieber. Und so werden es sechs der angekündigten Hiebe und auch der andere Fuss ist dann dran.
“So. Und was sagt man jetzt als brave Sub?”
“Danke Herr.”, nuschel ich.
“Wie bitte?”
Ich wiederhole es lauter.
“Aaah ok, das hab ich jetzt fast verstanden. Nochmal. Klar und deutlich.”
Ich gebe mir nochmal grosse Mühe, drücke mich vom Bett etwas ab, Spanne die Bauchmuskeln an und rufe keuchend wieder “Danke Herr.”
Du tätschelst meinen Kopf und sagst “Braves Mädchen. Geht doch!” Und streichelst meinen heißen Po. “Der ist aber noch schön warm.”, kommentierst du zufrieden.
Du hilfst mir nun hoch, führst mich so neben das Bett, dass ich mich setzen kann und fängst an, das Seil zu lösen. Etwas enttäuscht bin ich, dass ich diese besondere Umarmung hergeben soll. Befreit reibst du meine Arme, kontrollierst die Abdrücke und gibst mir einen Becher mit Wasser, der auf dem Tisch steht. “Trink! Alles.” Und brav lasse ich das Getränk in meinen trockenen Hals fließen. Dann darf ich mich aufs Bett legen und du deckst mich zu, schlüpfst unter die Decke und hälst mich einfach. Auffangen. Zusammen den Boden wieder erreichen. Und schauen, was noch passiert. Einer wird die Reiskörner ja noch aufsammeln müssen. Bei dem Gedanken schmunzelst du.

 

 

 

 

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Posted by lovefeet1973 in Gastbeitäge, 3 comments
Gastbeitrag von einer Dame, die unbekannt bleiben möchte. Ü18. Frivol.

Gastbeitrag von einer Dame, die unbekannt bleiben möchte. Ü18. Frivol.

Ein schönes Wochenende-Ende

gestern Abend bekam ich eine überraschende Nachricht von meinem F+. Ein schönes Bild von seinem Schwanz, begleitet von der Frage, ob ich mich spontan Outdoor mit ihm treffen wolle. Ich hatte ein wenig Bedenken ob etwaiger Zuschauer, also einigten wir uns darauf, uns um 22:00 Uhr am nahen Badesee zu treffen. In der Abenddämmerung schlenderten wir zu einem etwas abgelegenen Uferbereich, wo wir nackt baden konnten. Wir zogen uns aus und stiegen ins Wasser. Es war wunderbar lau, in der Ferne hörten wir irgendeinen Wasservogel schnattern, in der Uferböschung quaken ein paar Frösche. Wir schwammen ein paar Kreise, bis uns langsam kühl wurde. Wir stiegen aus dem Wasser und trockneten uns mit dem großen flauschigen Badetuch, das ich mitgebracht hatte, ab und ließen uns an schließlich darauf nieder. Wir küssten uns innig, sein Schwanz war schon steif. Ich griff ihn mir und fing an ihn zu blasen. Dabei knetete er meine Brüste und  strich über meinen Rücken, wovon ich Gänsehaut bekam. Nach einer Weile stieß er mich unsanft zurück, drehte mich um und nahm mich doggy.. Er stieß schwungvoll und fest zu, meine Brüste klatschten leise im Takt. Mittlerweile hatte ich völlig ausgeblendet, dass wir nur 10 m vom Fußweg entfernt waren. Er stieß und stieß, bis er sich mit lautem Stöhnen zuckend in mich ergoss. Während wir uns sehr befriedigend wieder anzogen brauchten wir noch eine Zigarette. Dann machten wir uns wieder auf dem Weg zu unseren Autos. Eine herzliche Umarmung, dann ging jeder seiner Wege.

Das hat sich DEFINITIV gelohnt.

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Posted by lovefeet1973 in Gastbeitäge, 1 comment

Die Lebens und Leidensgeschichte eines Autoklavens by @BehrKarl

Die Lebens und Leidensgeschichte eines Autoklavens, zusammengefasst @BehrKarl

Autor und Rechteinhaber: (c) Karl Christian Behr

das Vorspiel: ein Kunde interessiert sich für einen Autoklav und sucht im Internet nach diversen
Möglichkeiten. Er wird schließlich fündig, und macht sich weiter schlau, bei Kollegen und
Mitbewerbern Informationen über dieses Gerät zu beschaffen. Nach einiger Zeit weiss dieser Kunde,
was er haben möchte. Liebe Kollegen haben ihm geraten, dass er ein spezielles Gerät benötigt. Also
kontaktiert er die Herstellerfirma, und die schickt ihren Topverkäufer. Dieser Mensch, ausgestattet
mit sämtlichen Informationen die man derzeit bekommen kann, versucht nun, dem Kunden diese Art
spezielles Gerät zu verkaufen. Nach einigem Hin und her und vielen weiteren folgenden Telefonaten
ist der Kunde überzeugt, das richtige Gerät für einen entsprechend kleinen Betrag zu bekommen.
Nach den weiteren Verhandlungen über den Preis und die Lieferbarkeit des ausgesuchten Gerätes
wird dann endlich ein Vertrag abgeschlossen, der dieses Gerät in Auftrag gibt.
Bei der Herstellerfirma: der Verkäufer ist froh, endlich diesen Kunden überzeugt zu haben, und trotz
der ihm eingeräumten Rabatte immer noch etwas Gewinn erzielt zu haben. Nach Bestätigung des
Vertrages, in der Regel 14 Tage, gibt der Verkäufer den Bestellwunsch des Kunden an den
entsprechenden Disponenten der Produktion weiter. Dieser kann jetzt bestimmen, mit welchem
Aufwand das Gerät gebaut werden kann. Wegen der nicht immer verständlichen Sprache wird auf
wörtliche Rede verzichtet. Der Disponenten gibt den Mitarbeitern die Anweisung, dieses Gerät zu
bauen. Da zum Auftrag einige Teile vonnöten sind, wird der Lagerist beauftragt, sich schlau zu
machen, ob denn alles vorhanden sei. Nach etwa einem Tag kann der Lagerist ein positives Feedback
geben. Somit steht einer Erstellung eines neuen Gerätes nichts im Wege. Der interne Auftrag wird an
die Produktion weitergegeben. Wir ersparen uns die Kleinigkeiten, wie dieses Gerät gebaut wird.
Nach nur vier Tagen Bauzeit stellt einer der Mitarbeiter fest, dass bei dem Aufbau der Grundsubstanz
ein Bauteil vergessen wurde. Trotz dieses gravierenden Mangels wird das Gerät so weit fertiggestellt,
dass die Probeläufe anfangen können. Bei der Installation der Software stellt der diesbezügliche
Mitarbeiter fest, dass die im oben genannten Auftrag gewünschten Optionen nur unter schwierigsten
Bedingungen ermöglicht werden können. Er hämmert so lange auf der Tastatur herum, bis ein relativ
akzeptables Ergebnis zustande kommt. Inzwischen, es sind fast sechs Tage Bauzeit, erreicht das
fehlende Bauteil, das zum einwandfreien Betrieb des neuen Gerätes unabdingbar ist, die
Produktionsstätte. Was noch lange nicht heißt, dass es eingebaut werden kann, denn zu diesem
Zeitpunkt läuft der erste Probelauf. Bei diesem Probelauf wird festgestellt, dass die vom kühlen
Kunden gewünschten Optionen nicht mit den lieferbaren Ausstattungsmöglichkeiten des Herstellers
vereinbar sind. Deswegen wird der erste Probelauf abgebrochen, und das Gerät so weit wieder
zurück gebaut, dass das zum Aufbau der Grundsubstanz gehörende Bauteil eingebaut werden kann.
Nachdem dieses Bauteil dann schließlich seinen richtigen Platz gefunden hat, wird dieses Gerät in
seinen gemäß des Auftrags gewünschten Zustand gebracht, um Probeläufe durchführen zu können.
Komischerweise lassen sich jetzt die eben genannten Auftrag gewünschten Optionen mit der
Software vereinbaren. Der mit den Probeläufen beauftragte Mitarbeiter setzt seine Arbeit
gewissenhaft fort. Die zum einwandfreien Lauf benötigten Probeläufe absolviert dieses Gerät ohne
Probleme. Die vom Kunden erbetenen Wiederholungsläufe werden anstandslos erfolgreich
durchgeführt. Während der Probeläufe kommt noch ein zusätzlicher Wunsch des Kunden in
Absprache mit dem Verkäufer hinzu, der mit den Probeläufen jedoch nicht unmittelbar zu tun hat.
Nach der Qualitätsüberwachung durch einen entsprechend geschulten Mitarbeiter wird das Gerät
versandfertig gemacht. Im Versand bekommt es einen besonderen Platz, denn es soll umgehend
ausgeliefert werden. Der Mitarbeiter aus dem Versand gibt eine kurze Meldung an die innere Leitung
ab, damit der Versand den Transport zum Kunden mittels Spedition in Auftrag geben kann. Der
Kunde wird informiert, dass sein Gerät fertig ist, alle Tests positiv abgeschlossen hat und bei ihm ein
langes Leben verbringen wird. Der Verkäufer vergewissert sich beim Kunden vor Ort, dass auch alle
notwendigen Anschluss Möglichkeiten vorhanden sind. Da aber ein Anschluss fehlt, verzögert sich die
Auslieferung zum Kunden. Nach einigen Tagen ist auch dieser Anschluss montiert, und das Gerät
kann seinen Weg zum Kunden nehmen. Der Spediteur wiederum lässt sich auch etwas Zeit, was
einerseits dem Kunden, andererseits die Herstellerfirma verärgert. Doch nach langem Hin und her
steht das Gerät nach etlichen Wochen beim Kunden. Der zuständige Inbetriebnahmetechniker wird
informiert. Ein zeitnaher Termin wird gewählt, an dem das Gerät aufgestellt und der ersten Probelauf
beim Kunden durchgeführt wird. Nach sehr intensiver Inbetriebnahme Unterweisung darf der Kunde
jetzt mit diesem Gerät arbeiten.
Beim Kunden: der Kunde ist schon ganz heiß darauf, mit diesem neuen Gerät zu arbeiten. Er
schnappt sich die Bedienungsanleitung und vergleicht sie in Gedanken mit den Angaben und
Anweisungen, die er bei der intensiven Inbetriebnahmeunterweisung bekommen hat. Laut seinen
Erinnerungen stimmt alles überein. Allein schon der erste Versuch, das Gerät eigenhändig zu starten,
misslingt. Er findet den Startknopf nicht. Er nimmt sich die Bedienungsanleitung und sucht nach
einem Schalter, der das Gerät ein bzw. ausschaltet. Nach langem Suchen, wobei er eine weitere
Mitarbeiterin hinzugezogen hat, findet er endlich diesen Schalter. Er hat die ganze Zeit davor
gestanden. (1)Anhand der Bedienungsanleitung entscheidet er, dass für ihn extra umbenannte
Programm auszuprobieren. Damit er keinen Fehler macht, kontaktiert er den
Inbetriebnahmetechniker. Der erklärt ihm am Telefon, wie die genaue Abfolge der Vorgehensweise
am Gerät bei genau diesem Programm funktioniert. Der Inbetriebnahmetechniker erklärt Schritt für
Schritt, während der Kunde am anderen Ende des Telefons ist, wie was zu funktionieren hat. Leider
erzählte der Inbetriebnahmetechniker auch noch Anekdötchen seines letzten Frankreich Urlaubs und
bringt dadurch den Kunden etwas durcheinander. Der, sich seiner Sache unsicher, fragt deswegen
den Inbetriebnahmetechniker, nach einer richtigen chronologischen Reihenfolge der einzelnen
Schritte. Der Inbetriebnahmetechniker ist inzwischen etwas an genervt. Er erklärt ihm, ziemlich
hastig, wie das Programm zu starten ist und wie das Gerät beladen werden darf. Bei dieser letzten
Erklärung macht sich der Kunde Notizen, damit er nichts falsch macht. Danach bedankt sich der
Kunde brav beim Inbetriebnahmetechniker, und der wiederum bedankt sich beim Kunden für die
Nachfrage. Höflich sind wir. Entsprechend der Notizen der Angaben des Inbetriebnahmetechniker
belehrt der Kunde das Gerät und führt das Programm aus. Allein schon beim Versuch, das Programm
ans Laufen zu bekommen, verzweifelt der Kunde und ruft wieder diesen Inbetriebnahmetechniker
an. Der kennt inzwischen die Nummer und ignoriert den Anruf mehrerer Male. Als er endlich das
Telefonat annimmt, ist der Kunde auch genervt. Seine vorher liebliche Sprechweise hat sich in einen
eher betonten Klang verändert. Die Konversation zwischen den beiden wird zunehmend
unfreundlicher. Man wirft sich gegenseitig Unverständnis vor. Das sind noch liebe Worte. Auch wird
gegenseitig eine Art Inkompetenz in den Raum geworfen. Letztendlich legt der
Inbetriebnahmetechniker den Hörer auf, doch nach einem erneuten Anruf des Kunden verweist
dieser Inbetriebnahmetechniker den Kunden an den technischen Support. Er ist so freundlich, dass er
ihm auch eine entsprechende Telefonnummer aushändigt. Der Kunde beruhigt sich etwas und
versucht, den technischen Support zu erreichen. Im Ansagetext ist eine freundliche Frauenstimme,
die ihm mitteilt, dass der technische Support aus technischen Gründen vorerst nicht erreichbar ist. In
dringenden Fällen mögen sich die Kunden bitte per E-Mail an die Firma wenden. Bei der
Herstellerfirma gibt es mehrere kompetente Kräfte, die Kunden beraten und ihre Fragen
beantworten können. Leider schreibt der Kunde an einem Freitag. Eine Antwort kommt frühestens
Montag. Somit bleibt das Gerät über das Wochenende mit der entsprechenden Beladung im Labor
stehen. Der Kunde ist etwas genervt, und auf Anfrage einiger Kollegen, wie zufrieden er mit dem
Gerät ist, antwortete er mit einem leicht sarkastischem Unterton, dass er es sich nicht so schwer
vorgestellt habe, wie es jetzt vorzufinden sei. Das Wochenende vergeht. Wir sind weiterhin beim
Kunden. Montagmorgen, der erste Kaffee. Dass selbst die Kaffeemaschine ihren Geist aufgibt, hätte
dem Kunden schon ein Zeichen sein können. Er versucht, die Antwort des technischen Supports aus
der Herstellerfirma auf seinem E-Mail-Programm zu finden. Es ist leider noch nichts da, am
Wochenende hat keiner der Wissenden in der Firma gearbeitet. Ganz klar, die Mitarbeiter wollen
auch Wochenende haben. Also bestellt der Kunde erst mal jemanden, der die Kaffeemaschine
repariert. Gegen Mittag erscheint ein Techniker, wegen der Kaffeemaschine. Nach den Erzählungen
des Kunden, die er während der Reparatur der Kaffeemaschine losgeworden ist, versucht sich der
Kaffeemaschinentechniker an dem Autoklav des Kunden. Das sind zwar total verschiedene Geräte,
aber im Prinzip funktionieren sie alle gleich. Der Kaffeemaschinentechniker hat das neue Gerät des
Kunden verschließen können, dass von dem Kunden gewünschte Programm auch aufrufen und
starten können, und der Kunde zeigt sich mittels einer kleinen Bargeld Zuwendung dem
Kaffeemaschinentechniker dankbar. Der geht mit dem Pflaster in der Tasche zu seinem Fahrzeug,
schreibt die Rechnung und übergibt sie dem Kunden. Der bekommt Schnappatmung, doch bezahlt
die Rechnung bar und sofort. Zurück zu seinem neuen Autoklav stellt der Kunde fest, dass das
Programm nicht läuft. Er kontaktiert den Inbetriebnahmetechniker und fragt nach, woran das liegen
könnte. Damit der Kaffeemaschinentechnikern nicht ins Spiel genommen wird, stellt er sich selber als
allwissend dar, als hätte er die Maschine selber in Gang gebracht. Der Inbetriebnahmetechniker
weist ihn auf Kleinigkeiten hin, die der Kunde umgehend überprüft. Alle Zufuhr Medien sind geöffnet,
die Abfuhröffnung ist auch entsprechend frei. Dennoch lässt sich das Programm nicht starten. Der
Inbetriebnahmetechniker erklärt sich bereit, relativ zeitnah, innerhalb der nächsten zwei Wochen
beim Kunden vorbeizuschauen, damit das Programm ans laufen kommt. Bis dahin darf das Gerät,
damit der Fehler auch für den Inbetriebnahmetechniker ersichtlich wird, nicht ausgeschaltet werden.
Der Kunde äußert sein Unverständnis, jedoch fügt er sich den Anweisungen des
Inbetriebnahmetechniker. Nachdem etwa zweieinhalb Wochen vergangen sind, taucht der besagte
Inbetriebnahmetechniker beim Kunden auf und findet ein Gerät vor, an dessen Rückseite sich bereits
Schimmel gebildet hat. Nach 2-3 Handgriffen auf der Tastatur findet der Inbetriebnahmetechniker
heraus, dass das falsche Programm gewählt wurde. Er korrigiert die Angabe und schafft es, das
korrekte Programm zu starten. Während des Laufes, des ersten Laufes mit kundenspezifischer
Beladung, bleibt der Inbetriebnahmetechniker vor Ort. Der erste Lauf des Kunden, wie er ihn haben
wollte, gelingt. Der Inbetriebnahmetechniker wurde während der 4 Stunden Laufzeit mit knapp
anderthalb Litern Kaffee, dessen Stärke er mit einem vierfachen Espresso verglich, abgefüllt. Mit
leichten Herzrhythmusstörungen verließ der Inbetriebnahmetechniker den Kunden und begab sich
umgehend in ärztliche Behandlung. Währenddessen entlud der Kunde das Gerät, belud es neu und
versuchte, das vorher eingestellte Programm zu starten. Nach erfolgreichem schließen des Deckels
drückte er die Starttaste, was einen Komplettausfall der gesamten Energie des Labors zur Folge
hatte. Die herbeigerufenen Elektriker entkoppelt hätten das neue Gerät vom Haus Strom und
schalteten diesen wieder ein. Danach drückten sie den Stecker wieder in die dafür vorgesehene
Steckdose und schalteten das Gerät wieder ein. Das Programm jedoch, was laufen sollte, war durch
den Stromausfall so stark beschädigt, dass der Inbetriebnahmetechniker gerufen werden musste. Der
wiederum war zu dem Zeitpunkt vom Arzt inzwischen ins Krankenhaus überwiesen worden, denn die
Herzrhythmusstörungen waren besorgniserregend. Jedoch konnte er einen Kollegen bitten, zu
diesem Kunden zu fahren. Der schaffte es auch relativ zeitnah nach drei Tagen, beim Kunden zu
erscheinen. Nach intensiver Begutachtung des neuen Gerätes stellte dieser neue
Inbetriebnahmetechniker fest, dass die für den Betrieb erforderliche und notwendige
Steuerungsplatine nicht verbaut worden war und nur eine gleichwertige, einem ähnlichen Gerät
entsprechende Steuerung eingebaut wurde. Für ihn ganz klar, dieses Bauteil war nur für eine geringe
Lebensdauer ausgelegt. Nach Rücksprache mit der Herstellerfirma wurde umgehend eine Steuerung
ihn für das entsprechende, neue Gerät, das bereits beim Kunden steht, geordert. Mittels Kurierdienst
und Eilzustellung kam die gewünschte Steuerungsplatine beim Kunden an. Bis zu dieser Ankunft
stand das Gerät zwei Tage offen. Während dieser Zeit wurde auch im Labor nicht gearbeitet. Aus
sicherheitstechnischen Gründen. Der neue Inbetriebnahmetechniker setzte diese Steuerungsplatine
dann ein, kontrollierte die entsprechende Programmierung und startete das erste Programm. Es lief,
ohne Probleme, im Beisein des neuen Inbetriebnahmetechniker. Da dieser jedoch Kaffee
Abstinenzler ist, wurde er mit Mineralwasser bedient. Ihm geht es gut, sein Kollege hatte inzwischen
die Intensivstation verlassen und befindet sich auf dem Weg der Besserung. Nach erfolgreichem Lauf
unter Beobachtung des neuen Inbetriebnahmetechniker, der dem Kunden während des Laufes noch
einige Tipps gegeben hat, verabschiedet sich dieser und verweist darauf, dass der alte
Inbetriebnahmetechniker bald wieder diesem Gerät zur Verfügung stehen könnte. Der Kunde zeigte
sich jetzt etwas zufriedener. Obwohl die beiden ersten Läufe insgesamt mehr als mehrere Wochen
gedauert haben, versucht er, durch die Aufzeichnungen und Erinnerungen geleitet, einen eigenen
Durchgang zu starten. Er belädt das Gerät, dessen Äußeres inzwischen etwas gelitten hat, weil nicht
nur der Kunde durch einen unkontrollierten Wutausbruch Beulen den Seitenverkleidungen zugefügt
hatte, und versucht, das Programm zu starten. Nach erfolgreichem Schließen des Deckels, zu dem
der Kunde mehrere Versuche benötigte, weil immer wieder ein neuer Fehler auftrat, konnte er
dieses Programm, das speziell für ihn angefertigt wurde, endlich ans laufen bringen. Ohne, dass dabei
die Hauselektrik zu leiden hatte. Während der ersten Minuten des Programmablaufs wird er durch
ein unablässiges und stetig steigendes Zischgeräusch gestört. Der Versuch, dieses Zischgeräusch
ausfindig zu machen, scheitert, weil der Deckel verschlossen ist. Da er kein Risiko eingehen wollte,
versucht der Kunde, den Ablauf des Programms zu unterbrechen. Da ihm nicht bekannt war, wie,
suchte er in der Bedienungsanleitung nach einem entsprechenden Vermerk. Nachdem er dort nichts
gefunden hat rief er besorgt den immer noch kränkelnden ersten Inbetriebnahmetechniker an, der
nichts ahnend an ans Telefon ging, weil der Kunde mit einer anderen Telefonnummer anrief. Beim
ersten Ton der Stimme des Kunden erlitt der erste Inbetriebnahmetechniker einen leichten
Herzinfarkt. Er sackte wortlos zusammen, worauf hin die behandelnden und umstehenden
Krankenschwestern und Ärzte das Telefon zur Seite legten, sodass der Kunde sämtliche Aktionen des
Krankenhauses hautnah erleben konnte. Wird hier nicht wiedergegeben. Der Kunde wiederum
beendete dieses Gespräch und versuchte den zweiten Inbetriebnahmetechniker zu erreichen. Doch
am anderen Ende vernahm er nur die Stimme eines Anrufbeantworters. Daraufhin rief er in der
Produktionsfirma an, erreichte dort aber nur noch den Hausmeister. Weil inzwischen wieder ein
Freitag erreicht wurde, war bis Montag nichts mehr zu machen. Während der Telefoniererei lief das
Programm jedoch weiter. Es hatte einen sogenannten Hänger, der glücklicherweise nur imaginär
auftreten kann. Echte Geräte schalten bei Programmfehlern ab. Sollten sie zumindest. Weiter im
Text. Das Gerät blieb also in der ersten Phase des Laufes stecken. Bis zum frühen Montagmorgen war
kein Techniker erreichbar, auch das Gerät wurde in diesem Zeitraum nicht ausgeschaltet. Erst zum
späten Vormittag erreichte der Kunde einen Techniker, der sich in solchen Fällen auskannte. Er
konnte dem Kunden helfen, indem er ihn vertröstete, dass das Problem der fehlenden Beschreibung
einer Programmunterbrechung bekannt sei. Jedoch sei bisher an keinem der Geräte eine
Programmunterbrechung vonnöten gewesen. Da jetzt aber eine Programmunterbrechung dringend
angebracht wäre, verriet dieser interne Techniker dem Kunden die zu wählende Tastenkombination.
Nachdem der Kunde diese Tastenkombination eingegeben hatte versagte wieder die komplette
Hauselektrik. Die hinzugezogenen Elektriker waren sehr vergnügt, das Gerät vom Haus Strom zu
nehmen und diesen in Gang zu setzen. Nach verbinden des Steckers in die entsprechende Dose
setzte sich das Programm selbsttätig fort. Auch die mehrmals durchgeführte Tastenkombination zur
Programmunterbrechung brachte keinen Erfolg. Durch den Stromausfall war jedoch der sogenannte
Hänger übersprungen worden. Somit lief das Programm weiter. Nach etwa 5 Stunden intensiven
Laufs beendete sich das Programm eigenständig und öffnete ohne Zutun den Deckel. Das darin
befindliche Ladegut war ausreichend steril. Von diesen Vorgängen leicht erzürnt rief der genervte
Kunde beim Verkäufer an und beschwerte sich über die bisherigen Vorgänge. Der wiederum
vertröstete ihn mit der langen Laufzeit der Garantie und des ihm persönlich besonders
eingerichteten Rabatts. Damit sich der Kunde beruhigt, würde sich der Verkäufer etwas besonderes
ein fallen lassen, ihm zum Beispiel Kaffee schicken. Am folgenden Tag lud eine Mitarbeiterin des
Kunden entsprechendes Sterilisiergut in das Gerät, wählte ein Programm, und startete es erfolgreich.
Nach knapp 2 Stunden ertönte das erlösende Signal, das anzeigt, dass das Gerät den Lauf erfolgreich
beendet hat. Die Mitarbeiterin öffnete es und nahm das Sterilisiergut aus dem Gerät und stellte
dabei eine unzufriedene Verfärbung desselben fest. Sie benachrichtigte ihren Kollegen und machte
sofort Beweisfotos. Diese Fotos sendete der Kollege, der Kunde, dem Verkäufer mit der Nachfrage
um Klärung der Farbverschiedenheit. Der Verkäufer nahm Rücksprache mit seinen technischen
wissenden Kollegen, und antwortete dem Kunden, dass diese Verfärbung durchaus üblich sei und er
sich dessen keine Sorgen machen müsste. Fortan durfte die Mitarbeiterin als Einzige das Gerät
bedienen. Sie führte täglich mehrere Läufe durch. Ohne Beanstandung. Doch zu dem Zeitpunkt, dass
sie im Urlaub war, musste ihr Kollege, der Kunde, die Läufe durchführen. Weitere Problematik siehe
oben. Nach dem vorgeschriebenen Wartungsintervall tauchte ein neuer Techniker auf. Er
untersuchte das Gerät, vermerkte auf dem Arbeitszeiten starken Rost, schwere Schimmelbildung,
und das Fehlen sicherheitstechnischer Einrichtungen. Damit das Gerät sicher und einwandfrei laufen
könne, empfahl der neue Techniker dem Kunden eine Garantie basierende Instandsetzung in der
Herstellerfirma. Dieser Empfehlung folgte der Kunde. Umgehend wurde dieses neue Gerät vom
Kunden abgeholt und zur Herstellerfirma gebracht, für eine komplette Reparatur. Nach zwei
Wochen, inzwischen hatte sich sehr viel Sterilisiergut beim Kunden angesammelt, wurde das Gerät
als einwandfrei und vorzüglich funktionierend dem Kunden zurückgebracht und aufgestellt. Der
inzwischen genesene erste Inbetriebnahmetechniker, der von seinem übermäßigen Kaffeekonsum
geheilt war, und fortan nur noch Mineralwasser trank, setzte das inzwischen etwas ältere Gerät beim
Kunden in Betrieb. Bei dieser Inbetriebnahme gab er sich sehr Wort karg. Er öffnete den Deckel, lud
Sterilisiergut in das Gerät, schloss das Gerät, und startete ein Programm. Nach etwa 2 Stunden und
1,5 l Mineralwasser war der Lauf vorüber. Erfolgreich. Mit freundlichen und wohlwollenden Worten
überließ der Techniker dem Kunden das Gerät. Der tat es dem Inbetriebnahmetechniker gleich, lud
Sterilisiergut in das Gerät, schloss das Gerät, und startete ein Programm. Nichts geschah. Er rief die
Programmoptionen auf und fand sein Programm wieder. Erneut versuchte er zu starten. Nichts
geschah. Daraufhin rief er den Inbetriebnahmetechniker, der zum Glück noch auf dem
Firmengelände war, hinterher, er möge ihm die Tricks und Kniffe zeigen, die er zum einwandfreien
Betrieb des Gerätes genommen hat. Der inzwischen vorsichtig gewordene Inbetriebnahmetechniker
rief einen zweiten Techniker hinzu, auf dem die beiden etwa 1 Stunde warten mussten. Zum Glück
war dieser nicht sehr weit entfernt. Die beiden Inbetriebnahmetechniker besann sich das Gerät, den
Inhalt, schlossen das Gerät, und starteten das Programm. Es lief. Durch eine bestimmte Tastatur
Kombination unterbrachen sie den Lauf und baten den Kunden, selber das Gerät zu starten. Der
Kunde machte es ihnen nach. Er schaute sich das Sterilisiergut an, schloss das Gerät, rief das
Programm auf und startete. Nichts geschah. Deswegen geriet der Kunde sehr stark in Rage. Er stieß
übelste Beleidigungen und Formulierungen aus, hauptsächlich in Richtung Techniker und deren
Arbeitgeber. Nachdem sich der Kunde etwas beruhigt hat, rief er den Verkäufer an, und bat darum,
dass ihm verkaufte Gerät zurück in die Firma zu nehmen. Er möchte den Vertrag wandeln. Doch da
inzwischen eine bestimmte Zeit und auch bestimmte Läufe mit dem Gerät vorgenommen wurden,
konnte dieses Gerät nicht gewandelt werden. Einzig eine Gutschrift auf ein neues Gerät wurde ihm
zugesagt. Da der Kunde mit dieser Herstellerfirma, speziell jedoch mit diesem Gerät nicht zufrieden
war, suchte er sich ein einfaches Gerät des Herstellers aus, der laut Prospekt nur die nötigsten
Programme aufwies. Nach etwa sechs Wochen Wartezeit wurde ihm das neue Gerät ins Haus
geliefert, jetzt kam der Verkäufer persönlich unterrichtete dieses bei dem Kunden ein. Gehe zu (1)
und lies von dort weiter. Viel Spaß.
Zusammenfassung: Nicht immer sind es die Hersteller, die Mist bauen. Jedoch größtenteils. Es gibt
aber auch welche, die, wie wir, grundsätzlich für den Kunden da sind und ihm bei allen Problemen
und Fragen zur Seite stehen. Sollte etwas irgendwann mal nicht klappen, suchen wir nach einer
Möglichkeit, diese Fehler zu beheben. Wir sind nicht wie die oben beschriebene Herstellerfirma. Wir
sind was besonderes. Unsere Kunden liegen uns am Herzen. Und unsere Techniker wissen was sie
tun.

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Posted by lovefeet1973 in Gastbeitäge, 0 comments

Schmerzen sind nicht gleich Schmerzen

Danke lieber Freric, das ich auf deinem Blog einen Beitrag veröffentlichen darf.

Für die, die mich nicht kennen, kurz ein paar Worte zu mir.

Ich heiße needie, bin 50 Jahre alt, seit 2 Jahren Sklavin und lebe seitdem in Ulm. Ausserdem bin ich masochistisch veranlagt. Das heißt: Ich liebe es, wenn mir mein Herr Schmerzen zufügt. Ich möchte das ganze einfach mal aus meiner Sicht ein wenig beschreiben. Ein paar Vorurteile ausräumen. Vielleicht verstehen ja auch Nicht-Masochistin, weshalb man sich bestimmte Dinge “gefallen” lässt.

Ich glaube, daß größte Vorurteil ist, daß maso jede Art von Schmerzen toll findet. Egal was, wann und von wem. Ja. Das wäre ziemlich praktisch. Sich einfach mal den Hammer schnappen oder ein paar Zähne ziehen lassen. OPs ohne Narkose. Und jedes hinfallen führt zum Orgasmus.

Leider oder eher zum Glück, ist das nicht so einfach. Nur weil man Sex mag, stellt man sich ja auch nicht auf die Straße und schnappt sich den erst besten Schwanz und/oder Tittenträger.

Um mein schmerzgeiles ich zum Vorschein kommen zu lassen, gehört so einiges dazu. Das Folgende könnt ihr gerne auch als kleine Ratschläge/Anregungen nehmen. Für mich sind Überraschungen meist etwas schwierig. Zumindest ist es von Vorteil, wenn ich ahne, daß da was kommt. Die Gefühle von Angst, Aufregung, Spannung und Nervosität sind schon unglaublich toll. Nicht zu wissen, was genau mein Herr vorhat. Oft baut er dabei kleine Spielchen ein. Zum Beispiel darf ich Schlagwerkzeuge wählen. Ob er die dann nimmt, oder gerade die eben nicht, macht das Ganze noch einmal spannender.

Ich hasse Klammern. Er liebt sie. Wenn er sie an mir befestigt, habe ich in Null Komma nix Tränen in den Augen. Und das macht mich wütend. Sobald die Dinger an mir dran sind, hab ich Angst vor dem entfernen. Sind sie dann aber ab, liebe ich diesen Schmerz danach. Wenn dieses ziepen noch überall spürbar ist. Wenn es gleich wieder weh tut, sobald man die Stellen berührt. Es ist eine Mischung aus Stolz, Demut, Wut auf sich, wegen der Tränen. Eins ist trotzdem klar. Klammern und ich werden niemals Freunde.

Anders sieht es aus bei Schlägen. Welche Art Schläge ich mag, ist inzwischen ständig wechselnd. Es gibt allerdings 2 Dinge, die außen vor stehen. Das klassische Spanking mit der Hand. Und das verfluchte Butterbrettchen. Beides dient ausschließlich der Strafe und findet in meinem Kopf auch ausschließlich in dem Zusammenhang statt.

Aber nun erst einmal genug von ungut. Schlagen in Verbindung mit anketten ist das absolute non plus ultra. Das ausgeliefert sein und zu vertrauen, daß er alles unter Kontrolle hat. Daß er Dinge tun könnte, wenn er wollte. Und ich könnte es nicht verhindern. Das Gefühl zu beschreiben funktioniert nicht. Jedes Wort wäre untertrieben.

Am liebsten habe ich Schläge auf den Hintern. Ich glaube, daß geht den meisten so. Das hängt damit zusammen, daß ich dort am meisten aushalte. Am schlimmsten sind Füße und Pussie. Ich glaub, da klinge ich immer etwas panisch. Und es bleiben nicht einmal Spuren zurück.

Hätte mich vor 2 Jahren jemand gefragt, welche Schlagwerkzeug ich am liebsten hab, hätte ich ohne zu zögern “Den Gürtel” geantwortet. Hat sich das geändert? Nein. Zumindest rangiert er immer noch weit oben. Aber auch der Rohrstock ist eins meiner Lieblinge. Wie gesagt. Im Grunde kann sich das ständig ändern. Weshalb ich mich nicht auf eine Reihenfolge festlegen mag.

An einem perfekten Tag, fliege ich. Ab einem gewissen Punkt ist jeder Gedanke weg. Ich fühle nur noch. Bis ich da ankomme, passiert mit mir viel. Fluchen. Der Kampf gegen Tränen  Der Versuch, nicht zu schreien. Das flehen, das es bald vorbei ist. Das flehen, das alles noch lange nicht vorbei ist. Das stolz machen wollen. Das nicht aufgeben wollen. Es ist ein Wust an Emotionen. Und irgendwann ist er da. Der Flug, der in einem Orgasmus endet.

Natürlich ist das nicht immer so. Der Orgasmus ist toll. Aber es ist nicht wichtig einen zu bekommen. Es ist das Ganze, was es einmalig macht.

Nach einer Session bin ich kaputt. Nicht ansprechbar. Und ich genieße diese Leere. Die langsam auftretenden Schmerzen. Das runterkommen. Dieser Zustand hält oft über Stunden an.

All das ist etwas, daß ich gegen jegliche Art von Sex eintauschen würde. Denn diese Gefühle hab ich beim Sex nicht.

Und dann kommt das danach. Die Spuren. Die sind mir wichtig. Denn durch sie bleibt die Erinnerung und ich erlebe die Session immer wieder.

So. Das wars erst einmal von mir.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Posted by Needie in Gastbeitäge, 4 comments